Ohne Herzblut keine Geschichte

Gestärkt in die Zukunft. Der Vorstand des Altstadtfreundeskreises Reutlingen. Von links: Gabriele Kirsammer (Schatzmeisterin), Diane Scherzler (Beisitzerin), Regina Vohrer (1. Vorsitzende), Jürgen Knorrn (Beisitzer), Holger Bergmann (Kassenprüfer), Dr. Klemens Kern (2. Vorsitzender), Hans Bock (Schriftführer), Martin Schuetzler (Beisitzer).

Gestärkt in die Zukunft. Der Vorstand des Altstadtfreundeskreises Reutlingen.
Von links: Gabriele Kirsammer (Schatzmeisterin), Diane Scherzler (Beisitzerin), Regina Vohrer (1. Vorsitzende), Jürgen Knorrn (Beisitzer), Holger Bergmann (Kassenprüfer), Dr. Klemens Kern (2. Vorsitzender), Hans Bock (Schriftführer), Martin Schuetzler (Beisitzer). Es fehlen: Clemens Vohrer (Kassenprüfer), Bernhard Wilke (Medienreferent)

Die Jahreshauptversammlung des Altstadtfreundeskreis Reutlingen e.V. (AFK) war geprägt von Einstimmigkeit und frischem Elan. Die ehemalige Schatzmeisterin Regina Vohrer wird zur ersten Vorsitzenden gewählt und erhält im Vorstand kompetente Unterstützung für die Herzensaufgabe: Erhalt der Oberamteistraße 28-32.

Am Dienstag Abend, 22. November, fand im Café Sommer die Jahreshauptversammlung des AFK statt. „Es gibt Lücken, aber wir haben viel vor“ eröffnete Regina Vohrer die Versammlung. Gemeint waren nicht nur die Neuwahlen des Vorstandes sondern auch die Aktivitäten und die Beteiligung des Vereins am aktuellen Geschehen in der Häuserzeile 28-32 der Oberamteistraße.

In einem Neuwahlenmarathon wurde zunächst die Spitze des Vereins neu besetzt.  Die ehemaligen beiden Vorsitzenden können aufgrund beruflicher Belastung Ihre Ämter nicht weiter begleiten. Neben Frau Vohrer wurde Dr. Konrad Kern, pensionierter Physiker, der seit über 25 Jahren in Reutlingen wohnt, 2. Vorstand. Gabriele Kirsammer ist nun Schatzmeisterin. Hans Bock, rückte von seiner Beisitzerposition in die des Schriftführers. Als neue Beisitzer sind Diane Scherzler, Archäologin, und Martin Schuetzler, Gartenbautechniker, im Vorstand. Holger Bergmann und Clemens Vohrer fingieren als Kassenprüfer. Alle vorgeschlagenen Personen wurden in ihren Ämtern einstimmig gewählt.

Diese positive Energie übertrug sich auch auf die Idee von Arbeitsgruppen im Verein. Hier herrschte Konsens bei allen Mitgliedern, dass Arbeitsgruppen eine sehr gute Möglichkeit seien um Konzepte und Vorschläge für die Häuserzeile zu erarbeiten. „Dies ist heute die Weichenstellung für die Zukunft“ ergänzte Hagen Kluck. Jetzt sei die Möglichkeit für die Mitglieder sich einzubringen und aktiv mit zu wirken. Auch Dr. Whilhelm Borth betonte, dass der Geschichtsverein Reutlingen, mit dem Altstadtfreundeskreis „an einem Strang ziehe“.

Holger Bergmann gab zum Ende der Versammlung noch kurz einen Überblick über den Stand im Gemeinderat zum Thema Oberamzeistraße. „Sicher ist, dass alle etwas tun wollen, aber Entscheidungen stehen noch aus. Durch unterschiedliche Anträge und Vorlagen sei etwas Unklarheit entstanden. Vielleicht bringe aber die kommende Gemeinderatssitzung hier bereits ergebnisse. „Die Stadt will sanieren, aber wie genau ist noch offen“ betonte Herr Kluck. Es sei noch offen, wie die unterschiedlichen Konzepte, dies es bisher gibt und die möglichen Nutzungskonzepte, die sich aus der Bausubstanz ergeben zusammengeführt werden können. „Wenn immer nur an die wirtschaftlichen Aspekte gedacht werden würde, dann gäbe es überhaupt keine Geschichte.“ lautet das Fazit von Regina Vohrer an diesem Abend und schloss die Versammlung.

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